So ein Affenzirkus

Eventreihe Affenzirkus im Club Halfmoon

Marco und Damian sind ein DJ-Duo auf einer Mission: Die Eroberung der Welt der elektronischen Musik! Weil das nur schrittweise geht begannen sie ihren Erfolgskurs zunächst auf Shows in Deutschland, Österreich, Schweiz, Griechenland, Türkei, Serbien und Katar. Nicht zu überhören waren ebenfalls ihre Auftritte im Radio, beispielsweise beim Sender DASDING, oder bei Open Air Shows wie dem Elements Festival. Abgesehen davon heizten sie auch schon als Support dem Publikum namhafter Künstler*innen ein, darunter Lost Frequencies, Headhunterz, Bingo Players, TUJAMO wie auch der verstorbene schwedische DJ Avicii. Unter dem Pseudonym Alfa Ape veröffentlichten sie schon Nummern bei RUN DBN Records, Ionic Records sowie 120db Records. Seit 2018 legen sie im Club Halfmoon unter der Eventreihe Affenzirkus feinste Tunes der House-, Electro-, Trap und Black Music auf. Für ebendiese durfte ich die Überarbeitung und Adaption der Werbemittel übernehmen.

Ein Zirkus kommt selten allein

Zum Zeitpunkt der Projektübernahme standen Farben, Schriften sowie Designelemente bereits fest. Meine Aufgabe war es nun, das bestehende Sujet auf weitere Werbemittel, wie Eintrittstickets und Flyer zu adaptieren und die werbliche Betreuung für künftige Events zu übernehmen. Weiters sollten die Sujets Social Media-tauglich werden. Sprich die gängigen Formate, wie beispielsweise Instagram-Stories und Facebook-Coverbilder, sollten bespielbar sein. Einmal im Monat fand der Affenzirkus von März 2018 bis Januar 2020 statt. Und danach? Tja … Corona lässt grüßen. Das Ende des Affenzirkus‘ stand bevor. Oder doch nicht?

Keep up the House-Party!

Ein altes Sprichwort besagt: „Wenn der Prophet nicht zum Berg kommt, muss der Berg eben zum Propheten!“ Gesagt, getan. Gemäß dem Motto „Wenn die Gäste nicht zum Zirkus kommen, bring den Zirkus zu ihnen nach Hause!“ stellte der Club Halfmoon – wohlgemerkt, als einziger Club Salzburgs – zur Zeit des ersten Corona-Lockdowns einen Livestream auf die Beine. Samstags pünktlich zur Primetime konnten sich die virtuellen Gäste dazuschalten und den DJs beim Auflegen im Club zusehen. Aufgelockert wurde der Livestream durch kurze Cocktail-Tutorials, die die Zusehenden selber Zuhause nachmixen konnten. Die Cocktail-Einkaufslisten wurde einige Tage vor dem Livestream veröffentlicht. Hatten die Zusehenden keinen Shaker daheim musste halt die Gym-Trinkflasche herhalten. (Eine andere Verwendung fand sie zu der Zeit eh nicht.) Der Livestream war eine nette Abwechslung und gute Alternative zum Abendprogramm während des Lockdowns und erfreute sich hoher Resonanz!

Was der Affenzirkus sonst so mit sich bringt? Sehen Sie selbst.